Helga Friedrichs

In meiner Werkstatt in Worpswede entstehen Schmuckstücke aus Silber in Verbindung mit Gold und verschiedenen Edelsteinen. Angeregt durch Arbeiten in Damaszenerstahl beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit einer alten japanischen Technik, der Mokume Gane (Holzmaserung in Metall). Hierbei werden verschiedene Metallbleche miteinander verschweißt. Von den Oberflächen der so entstandenen Barren wird durch Gravieren, Meißeln, Fräsen oder Feilen etwas Metall abgetragen, sodass die darunterliegenden andersfarbigen Metalle sichtbar werden. Nach dem Planschmieden des Metalls werden diese Arbeitsgänge so oft wiederholt, bis an der Oberfläche grafische oder organische Muster aus unterschiedlichen Metallen nebeneinander liegen, die in ihrer Zeichnung an gemasertes Holz erinnern. Im Gegensatz zu dieser kraftaufwändigen Tätigkeit steht die filigrane Arbeit, in der ich meine handgestrickten Ketten herstelle. Aus dünnem Silberdraht fertige ich Ketten, die mal puristisch, mal mit eingestrickten Perlen oder Anhängern zu tragen sind. Eine andere faszinierende Technik ist das Formfalten von Metall. Hierbei wird dünn gewalztes Metall wie Papier gefaltet, dann vorsichtig wieder „aufgefaltet“ und es entstehen plastische Schmuckstücke. Einige meiner großformatigen Broschen sind auch als Objekt ein schöner Anblick. So findet sich die Mokume-Gane-Zeichnung in Ebenholzobjekten wieder, auf denen sich die Broschen präsentieren.

Almuth Rabenstein

Meine Schmuckgestaltung wird durch die Edelsteine mit ihrer unendlichen Vielfalt von Form und Farbe bestimmt. Der Schmuck soll angenehm zu tragen sein und die Ausstrahlung der Frau positiv unterstreichen. Mir ist wichtig Schmuckstücke in einer Preislage herzustellen, die alltäglich getragen werden und nicht die meiste Zeit im Safe lagern.

Sabine Oberer-Cetto

Die Arbeiten zeichnen sich durch eine klare Formgebung aus. Gold- und Silberkombinationen präsentieren sich geometrisch streng. Interessante Steine sind in vegetativ anmutende freie Formen gefasst. Auf das glatte Polieren der Schmuckstücke wird verzichtet, so dass die handwerkliche Arbeit lebendig spürbar bleibt.

Trudi Breuer

Langjähriger Aufenthalt in zahlreichen sehr verschiedenen Kulturkreisen hat mir zu einer an- und aufregenden Sammlung von Ornamenten, Symbolen und schmucktauglichen Kleinobjekten verholfen, die ich jetzt – ergänzt durch neutrale Zwischenteile – zu Halsketten kombiniere. Diese Zwischenteile sind Elemente aus Naturmaterial, diversen Metallen, Halbedelsteinen und auch aus Kunststoffen.

Nicht der materielle Wert ist für mich entscheidende sondern die kulturspezifische Aussage oder die Schönheit eines Einzelteils. In meinen Schmuckobjekten finden sich oft Gebrauchsspuren vergangener Generationen. Nicht selten handelt es sich auch um Repliken historischer Vorlagen. Jede Kette ist ein Unikat.