Ciprian Olaru

Bei der Motivauswahl bevorzuge ich als Stilmittel die Symmetrie und Ausrichtung auf die Mitte. Obwohl das Zentrieren eher unkonventionell in der Fotografie ist, hat es für mich den größten Reiz. Wenn das Motiv ebenmässig ist, erstellt die Symmetrie ihre eigenen Regeln.

Es sind die grafischen und symmetrischen Strukturen, die mich  faszinieren und im Foto festzuhalten sind.

Deutlich wird dies  am Beispiel leerer U-Bahnstationen, die ich durch meine Fotos als architektonische Kunstwerke festhalte und damit mehr als eine alltägliche Bedeutung erlangen.

 

Simon Sola Holischka

In meinen meist großformatigen und hypergenauen Fotografien arbeite ich mit größtmöglicher Akribie und Präzision über lange Zeit an der Durchdringung einer Thematik. So entstehen, beispielsweise aus winzigen Steinchen von aufgeladenen Orten in Israel, oder auch aus den fossilen Überresten des Urvogels Archaeopteryx, aus tausenden von Fotos einige wenige hyperrealistische, detailgenaue und sachlich anmutende Bilder.

Barbara Millies

Mich interessieren Themen wie die Wahrnehmung von Landschaft, von Natur und von Tieren. Auch beschäftige ich mich mit der visuellen Darstellung von politisch-historischen Themen.

Gemeinsam ist meinen Serien der Aspekt, wie Wahrnehmungen sich zu einer bestimmten Bildsprache formen und verfestigen. Solche gewohnten Sehweisen versuche ich zu irritieren und andere Bilder zu finden.

In diesem Jahr zeige ich meine neue Serie Angesichts. Bildnisse von Insekten.

 

Bernd Thiele

„Der Kopf ist rund, damit sich die Richtung des Denkens verändern kann.“ – Francis Picabia

Klaus Oberer

Nicht fotografischer Realismus interessiert mich, sondern der Ausdruck einer Erscheinung. Durch die
optische Konzentration auf das Wesentliche wirkt das Bild kontemplativ. Bei der vielfachen Vergrößerung erhält die Fotografie eine impressionistische Bildqualität, in der Details unwichtig werden und Raumtiefen sich in Flächen auflösen. Das Abgebildete wird entmaterialisiert.
Man könnte es malerische Fotografie nennen.