Klaus Benhof

Der Fotograf Klaus Benhof hat vor vier Jahren damit begonnen, sein umfangreiches Fotoarchiv, das er im Laufe der letzten 30 Jahren aufgebaut hat, zu sichten und die einzelnen Langzeitprojekte jeweils als Fotobände herauszugeben. Insgesamt sind inzwischen zehn Bücher im Eigenverlag LAFFÜ erschienen. Die gesamte Fotobuch-Edition kann somit als sein essentielles Lebenswerk betrachtet werden.

TEUFELSMOOR , 276 Seiten, Hardcover, 2018
MOOR-ROOM, 340 Seiten, Hardcover, 2019
LANDSCHAFTEN, 340 Seiten, Hardcover, 2019
SYLT-INVERS, 128 Seiten, Hardcover, 2019
EINGEBRANNT, 140 Seiten, Hardcover, 2019
VON DEN DINGEN, 72 Seiten, Hardcover, 2019
SCHWARZWEISS, 136 Seiten, Hardcover, 2019
MADAGASKAR, 2 Bände, 308 / 316 Seiten, Hardcover, 2020
NAMIBIA, 144 Seiten, Hardcover, 2021
TAKE A SEAT, 64 Seiten, Softcover, 2021
NÄHER BETRACHTET, 188 Seiten, Hardcover, 2021
DER BILDHAUER WALDAMAR OTTO, 112 Seiten, Hardcover, 2021

Während der Offen Ateliers präsentiert Klaus Benhof vor der Galerie Altes Rathaus seine Bücher und stellt seine Edition vor.

 

Der neueste Fotoband, der Ende August 2021 erscheinen wird, gibt Einblick in das Atelier des Bildhauers Waldemar Otto und portraitiert ihn und seine Frau Margaret Kelley während der Offenen Ateliers und Ausstellungseröffnungen im Zeitraum von 2005 – 2018.

Safe the Date:
Zur Vorstellung der Neuerscheinung und zur Fotobuch-Edition wird der Verleger Hans-Günther Pawelcik ein Gespräch mit dem Fotografen Klaus Benhof am 17. September in der Ratsdiele im Rathaus Worpswede führen.

Roland Darjes

Roland Darjes arbeitet mit den verschiedensten Medien und kreiert Skulpturen und Installationen. In Shanghai experimentiert er mit immer neuen Materialien, um deren Wirkung in der Kunst auszutesten. Sein Installationen reichen von LED Kunstwerken über Neonlicht Skulpturen, Fassadenprojektionen, bis hin zu Spiegel cutouts und Natur-Objekten. Photographie spielt für ihn als Inspiration eine wichtige Rolle und ist gelegentlich ein Element in seinen Installationen.

Einige seiner Spiegelfiguren stehen noch in der Worpsweder Landschaft.

Ciprian Olaru

Bei der Motivauswahl bevorzuge ich als Stilmittel die Symmetrie und Ausrichtung auf die Mitte. Obwohl das Zentrieren eher unkonventionell in der Fotografie ist, hat es für mich den größten Reiz. Wenn das Motiv ebenmässig ist, erstellt die Symmetrie ihre eigenen Regeln.

Es sind die grafischen und symmetrischen Strukturen, die mich  faszinieren und im Foto festzuhalten sind.

Deutlich wird dies  am Beispiel leerer U-Bahnstationen, die ich durch meine Fotos als architektonische Kunstwerke festhalte und damit mehr als eine alltägliche Bedeutung erlangen.

Simon Sola Holischka

In meinen meist großformatigen und hypergenauen Fotografien arbeite ich mit größtmöglicher Akribie und Präzision über lange Zeit an der Durchdringung einer Thematik. So entstehen, beispielsweise aus winzigen Steinchen von aufgeladenen Orten in Israel, oder auch aus den fossilen Überresten des Urvogels Archaeopteryx, aus tausenden von Fotos einige wenige hyperrealistische, detailgenaue und sachlich anmutende Bilder.

Barbara Millies

Mich interessieren Themen wie die Wahrnehmung von Landschaft, von Natur und von Tieren. Auch beschäftige ich mich mit der visuellen Darstellung von politisch-historischen Themen.

Gemeinsam ist meinen Serien der Aspekt, wie Wahrnehmungen sich zu einer bestimmten Bildsprache formen und verfestigen. Solche gewohnten Sehweisen versuche ich zu irritieren und andere Bilder zu finden.

In diesem Jahr zeige ich meine neue Serie Angesichts. Bildnisse von Insekten.

Bernd Thiele

„Der Kopf ist rund, damit sich die Richtung des Denkens verändern kann.“ – Francis Picabia

Klaus Oberer

Nicht fotografischer Realismus interessiert mich, sondern der Ausdruck einer Erscheinung. Durch die
optische Konzentration auf das Wesentliche wirkt das Bild kontemplativ. Bei der vielfachen Vergrößerung erhält die Fotografie eine impressionistische Bildqualität, in der Details unwichtig werden und Raumtiefen sich in Flächen auflösen. Das Abgebildete wird entmaterialisiert.
Man könnte es malerische Fotografie nennen.